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Skiausfahrt nach Kitzbühel

Trotz des schlechten Wetters, trafen sich am 19.12. elf Jugendliche um zum Ski fahren nach Kitzbühel zu gehen. Nach 5½ Stunden Fahrt mit einem Stau kamen wir in Brixen im Thale an. Da unsere Unterkunft, die Regensburger-Hütte, etwas am Hang lag und die Straße nicht geräumt war, blieb es uns nicht erspart die Autos diesen Hang hinaufzuschieben. Endlich angekommen wurde das Lager bezogen. Anschließend, da alle hungrig waren, wurde das vorgekochte Chili con Carne aufgewärmt, das wir uns dann alle schmecken ließen. Da Antonia am Samstag Geburtstag hatte, ließen wir es uns nicht nehmen, in diesen Geburtstag hineinzufeiern. Nach einer kurzen Nacht machten wir um 7:00 Uhr Frühstück um pünktlich um 8:30 Uhr auf der Piste stehen zu können. Obwohl es den ganzen Tag ununterbrochen schneite, fuhren wir bis die Lifte schlossen, eine kleine Pause zum Mittagessen ausgenommen. Entsprechend der Witterungsverhältnisse war die Sicht nicht sehr gut, dafür die Schneelage umso besser. Wieder auf der Hütte angekommen ging eine Hälfte zum Duschen, die Andere Hälfte bereitete das Abendessen zu. Nach diesem saßen wir noch gemütlich bei Kuchen und Glühwein im Aufenthaltsraum und unterhielten uns bzw. spielten Tabu. Mittlerweile wurde es immer wärmer und der Schnee ging in Regen über und wir hatten die Befürchtung, dass es am nächsten Tag weiterregnen würde. Ein Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen bestätigte unsere Vorahnung und so schliefen wir erst mal aus. Nach einem späten Frühstück wurde diskutiert, ob man bei Regen Ski fahren, auf den Weihnachtsmarkt, Eis laufen oder doch lieber ins nahegelegene Hallenbad nach Kitzbühel geht. Nach einigem hin und her entschieden wir uns für das Hallenbad. Nachteil an dieser Entscheidung war, da die wenigsten Badeklamotten dabei hatten, dass wir eine Shoppingtour in Kitzbühel einlegen mussten. Aber schließlich im Bad angekommen, verbrachten wir einen lustigen Nachmittag in diesem. Damit unser Höhenmeter-Konto an diesem Tag nicht leer bleiben musste, machten wir von den Rutschen regen Gebrauch. Zurück auf der Hütte bereitet das Küchenteam Maultaschen zu. Nach dem Abspülen saßen wir wieder gemütlich im Aufenthaltsraum und spielten. Nach diesem anstrengenden Tag ist es nicht verwunderlich, dass sich einige vor dem zu Bette gehen massieren ließen. Am anderen Morgen mussten sie aber feststellen, dass ihr Muskelkater nun nur noch schlimmer war. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren zurück um um 11:00 Uhr wieder in Aalen zu sein. Abschließend kann man sagen, dass wir an diesem Wochenende sicherlich sehr viel Spaß hatten, wenn auch das Ski fahren aufgrund des Wetters etwas zu kurz gekommen ist.
Text:
 Tobias Ludwig, JugendALPIN Aalen;

Klettertreffen 2008 im Donautal
 
Dieses Jahr fand vom 12. bis 14. September zum ersten Mal ein Klettertreffen im Donautal statt. Unser Stützpunkt war das Haus „Murmeltier“ in Hausen i.T. Das Ziel war es, Kletterer verschiedener Altersgruppen aus der Sektion und den Bezirksgruppen zusammenzubringen, zu klettern und jede Menge Spaß zu haben.
Am Freitagabend amüsierten wir uns nach dem Abendessen bei einem grandiosen Vortrag von Erbse. Mit seinem Programm „Warum ausgerechnet klettern?“, versuchte er uns zu erklären, wie Kletterer und Boulderer so „ticken“.
Am nächsten Morgen wurden wir vom schlechten Wetter enttäuscht, wodurch wir uns aber nicht die Laune verderben ließen. Nach dem Frühstück standen uns verschiedene Angebote zur Auswahl. Und es war für jeden etwas dabei. Einige nutzen den Vormittag für eine Wanderung durch das Donautal und ließen sich von Wilhelm Schloz führen, der ihnen ein Menge über die Entstehung und den Naturschutz im Donautal erzählte. Andere machten ihre ersten Versuche auf der Slackline in einen genialen Slacklinepark im Garten des Hauses. Hier war ein richtiger Profi (Stefan ?) zugange, der uns nützliche Tricks gab und tolle Kunststücke zeigte. Und die ganz Harten gingen natürlich klettern, wo’s trocken also überhängend war und sie den Fels für sich alleine genießen konnten.
Am Samstagnachmittag sind wir dann nach Radolfzell in die Kletterhalle gefahren, wo wir uns noch ordentlich auspowerten um danach ein gutes Abendessen zu genießen. Danach sahen wir wieder einen Vortrag, diesmal von Robert Steiner, der viel Interessantes aus seinem Kletterleben erzählt und gezeigt hat.
Am Sonntag war das Wetter soweit gut, dass alle zum Klettern gingen und sich an verschieden Felsen, vor allem am Stuhlfels, einem herbstlichen Ambiente und einigen schönen Routen erfreuten. Am Spätnachmittag traten dann alle die Heimreise an.
Es waren wirklich drei „total crazy“ Tage, aus denen wir, trotz durchwachsenem Wetter, das Beste gemacht haben.
Hanna Gaul, JugendALPIN Aalen

Kletter- und Hochtourenwoche im Wallis 2008

Freitag: Um 6.00 Uhr war Abfahrt in Aalen und nach genau 7 Stunden und 15 Minuten Autofahrt kamen wir am Fuxtritt an. Bei gefühlten 35 Grad stiegen wir in einer guten Stunde zur Wiwannihütte auf. Dann checkten wir erst mal bei Judith ein und stärkten uns bei einem reichlichen Vesper. Rein nach dem Motto „Wir sind ja nicht zum Urlaub machen hier“ gingen Tobias, Johannes, Sophia und Hanna noch zum „Oberen Klettergarten“. Punkt 19 Uhr gab es Abendessen, das wir  uns wirklich verdient hatten. Hier müssen wir unbedingt erwähnen, dass Tobias 3 Würste gegessen hat! Danach entdeckten wir das Spiel „UNO“ und spielten es bis zum Umfallen.

Samstag: Wir standen um 7 Uhr auf und ein Blick aus dem Fenster sagte uns, dass es regnete, und das hieß für uns erst mal ganz gechillt frühstücken und UNO spielen. Nachdem es wieder trocken war, gingen wir nochmals an den „Oberen Klettergarten“ zum Klettern. Genau zwei Stunden blieben uns, bis es wieder anfing zu regnen. Da aber Tobias und Johannes zu cool waren, um zurück zur Hütte zu gehen, wurden sie dementsprechend nass. Der Rest des Tages war verregnet.

Sonntag: Wir machten  Mehrseillängentouren am Kleinaugstkummenhorn und Schepfipfiler oder am Wiwannihorn, das 3001 m hoch ist und unser erster bekletterter 3000er war. Danach gab es eine größere Waschaktion am Brunnen, um uns wieder sauber zu kriegen.

Montag: Wir erkletterten  nochmals über den Ostgrat oder die Steinadlerroute das Wiwannihorn, wo es oben dann blöderweise anfing zu graupeln. Das Wetter hielt aber trotzdem bis wir wieder unten waren. Johannes und Hanna gingen danach noch in den Klettergarten „Wandfuß“, um ein paar geile schwere Routen zu klettern.

Dienstag: Wir durften etwas länger schlafen und danach gingen wir in den Unteren Klettergarten, wo so langsam die letzten Kletterkräfte vollends verbraucht wurden. Nachmittags chillten wir in der Hütte und Sophia und Hanna halfen beim Kochen.

Mittwoch: Heute mussten wir zeitig aufstehen und gleich nach dem Frühstück absteigen. Am Parkplatz wollte dann erst mal unser Auto nicht anspringen. Nachdem die kleine Autopanne behoben war, fuhren wir zu einen Campingplatz zum Duschen. Als wir wieder sauber waren, mussten wir in einer größeren Aktion unsere Rücksäcke umpacken und stiegen danach zur Almargeller Hütte auf. Den Weg kürzten wir mit dem Sessellift ab und hatten danach einen Erlebnisweg mit Leitern und Hängebrücken zu bewältigen.

Donnerstag: Ruhetag! Wir unternahmen nur eine kleine Eingehtour bis auf 32oo Meter Höhe um uns zu akklimatisieren, denn am nächsten Tag stand unsere Hochtour auf dem Programm.

Freitag: Wir mussten um halb vier Uhr aufstehen und nach dem Frühstück pünktlich um halb fünf ging es mit Stirnlampen los Richtung Zwischbergenpass. Von da aus stiegen wir über ein steiles Schneefeld bis zum Beginn des Südgrates (Schwierigkeit II-III). Auf ca. 4000 m angekommen, mussten wir einen schmalen Firngrat passieren und dann standen wir auf unserem ersten 4000er: Weissmies, 4023 m hoch. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto stiegen wir schnell wieder ab, da es dort oben sehr windig war. Bei dieser Überschreitung der Weissmies führte uns der Abstieg durch einen gigantischen Gletscherbruch mit riesigen Spalten. Mit  der Gondel fuhren wir bis zur Mittelstation Kreuzboden, von der aus  wir dann mit Monsterrollern 11 km ins Tal rasten. Im Tal angekommen, gingen wir erst mal einkaufen und auf einem Campingplatz erkämpften wir uns einen Schlafplatz unter dem Vordach des Aufenthaltsraumes. Zum Essen gab es buchstäblich Päckchenreis und Dosenfutter und als Nachtisch Obst, natürlich auch aus der Dose.

Samstag: Nachdem wir das Auto gepackt hatten und nach einer Feedbackrunde blieben nur noch sieben Stunden Autofahrt mit einem kurzen Stopp an einer Tankstelle übrig, an der wir uns ein Eis gönnten.

Wir sind uns einig, dass dies eine gelungene Freizeit war. Trotz des vielen Regens konnten wir all das machen, was wir uns vorgenommen hatten und hatten jede Menge Spaß dabei. Wir sind alle am Gipfel angekommen und haben somit das Ziel, unseren ersten 4000er zu besteigen, erreicht.

Bei Armin und Brigitte bedanken wir uns für dieses geniale Ziel, das sie uns ausgesucht haben, mit schönen Klettertouren, einer perfekten Hütte, und dass sie uns auf unseren ersten 4000er begleitet haben. Wir haben auch wieder eine Menge gelernt und  auf jeden Fall Interesse daran das Ganze zu wiederholen. DANKE!!!

Bilder gibt es hier!

Bericht: Sophia Steinhülb & Hanna Gaul

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